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Sie gehört nicht
zu den gefährdeten Arten, sondern ist in ihrem großen
Verbreitungsgebiet (Europa bis Sibirien, Kleinasien und Kaukasus) häufig.
Sie ist ein Baum der Tieflagen sowie des Gebirges, hauptsächlich in
lichten Laub- und Nadelwäldern, an Waldrändern, in Mooren und
Heiden wachsend.
Sie ist eine der ersten
Arten, die vegetationsfreie Flächen, Kahlschläge, Brachen und
Ödland, besiedelt. Sogar auf Dächern und in Mauerritzen sieht
man sie – wenn ihre geflügelten Früchte dorthin verweht werden.
Die Sandbirke ist eine
charakteristische
Pionierbaumart:
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anspruchslos gegenüber
Klima und Boden (Nährstoff- und Wasserversorgung)
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schnelles Wachstum
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blüht schon im Alter
von wenigen Jahren
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reichliche Samenproduktion
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weit fliegende Früchte
Birken sind in der Vegetationsgeschichte
Europas schon lange gegenwärtig. Zwergformen wuchsen in den Tundren
des Eiszeitalters, baumförmige gehörten zu den ersten Arten,
die die später eisfreien Flächen besiedelten und die Wiederbewaldung
einleiteten. Auch mit der Kulturgeschichte, Mythologie und Brauchtum sowie
praktische Nutzung, sind Birken eng verknüpft. Borke und Rinde waren
vielseitige Werkstoffe (vom Bootsbau bis zur Schuhmacherei), mit Rindengerbstoffen
konnte man Leder herstellen, das Holz dient noch heute als Konstruktions-
und Brennholz, der Blutungssaft aus verwundeten Wasserleitungsbahnen fördert
als „Birkenwasser“ Gesundheit und Schönheit. |