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Botanischer Garten
Annette Höggemeier
 
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Botanischer Garten » Porträts » Fraxinus excelsior

 

 

Fraxinus excelsior L. - Gewöhnliche Esche

Baum des Jahres 2001

 

Foto

 


Das Kuratorium Baum des Jahres (Fotos: vier Jahreszeiten) hat die Esche zum Baum des Jahres 2001 gewählt. Damit soll auf einige Besonderheiten dieses wenig beachteten Baumes aufmerksam gemacht werden.

 

Sie ist
- einer der stattlichsten heimischen Laubbäume,
- bietet selbst Lebensraum für zahlreiche Insekten und Pilze,
- fördert das Bodenleben am Wuchsort und
- festigt und stabilisiert Auewälder, die in ihrem Bestand gefährdet sind.

Fraxinus excelsior ist in Europa und Kleinasien bis zum Kaukasus beheimatet. Sie wächst auf tiefgründigen, eher feuchten, nährstoffreichen Böden und verträgt periodische Überschwemmungen. Sie ist ein charakteristischer Baum der Aue- und Schluchtwälder, der auch in anderen Laubmischwäldern auf frischen, nährstoffreichen Böden vorkommt. In Parks und Straßengrün wird die Esche als Ziergehölz gepflanzt.

Dieser Baum ist auch im Winter leicht zu erkennen: die pyramidenförmigen Knospen sind unverwechselbar samtig schwarz, gegenständig, mit einer großen End- und 2 kleineren Seitenknospen. Die Blätter entwickeln sich nach der Blüte, bis 15cm lange zusammengesetzte Fiederblätter, deren Einzelblättchen bis auf das Endblatt ungestielt sind.

Die Früchte hängen in dichten Büscheln meist noch im Winter am Baum. Sie sind zungenförmig geflügelt und werden vom Wind verbreitet.

Das Holz ist eines der wichtigsten heimischen Nutzhölzer. Es wird für Innenausbau und Möbel, Sportgeräte, Werkzeugstiele und in der Wagnerei verwendet.

 
 
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Letzte Änderung: 25.04.2003 | Ansprechpartnerin: Annette Höggemeier