Fraxinus
excelsior L. - Gewöhnliche
Esche
Baum des
Jahres 2001
Sie ist
- einer der stattlichsten heimischen Laubbäume,
- bietet selbst Lebensraum für zahlreiche Insekten und
Pilze,
- fördert das Bodenleben am Wuchsort und
- festigt und stabilisiert Auewälder, die in ihrem Bestand
gefährdet sind.
Fraxinus excelsior ist in Europa und Kleinasien bis zum Kaukasus
beheimatet. Sie wächst auf tiefgründigen, eher feuchten,
nährstoffreichen Böden und verträgt periodische
Überschwemmungen. Sie ist ein charakteristischer Baum
der Aue- und Schluchtwälder, der auch in anderen Laubmischwäldern
auf frischen, nährstoffreichen Böden vorkommt. In
Parks und Straßengrün wird die Esche als Ziergehölz
gepflanzt.
Dieser Baum ist auch im Winter leicht zu erkennen: die pyramidenförmigen
Knospen sind unverwechselbar samtig schwarz, gegenständig,
mit einer großen End- und 2 kleineren Seitenknospen.
Die Blätter entwickeln sich nach der Blüte, bis
15cm lange zusammengesetzte Fiederblätter, deren Einzelblättchen
bis auf das Endblatt ungestielt sind.
Die Früchte hängen in dichten Büscheln meist
noch im Winter am Baum. Sie sind zungenförmig geflügelt
und werden vom Wind verbreitet.
Das Holz ist eines der wichtigsten heimischen Nutzhölzer.
Es wird für Innenausbau und Möbel, Sportgeräte,
Werkzeugstiele und in der Wagnerei verwendet.
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